Literaturhinweise
und Infos über Montenegro
"Süddalmatien - Montenegro", Polyglott
"Nero Wolfe in Montenegro" von Rex Stout
"Coins of Serbia, Montenegro & Yugoslavien"
von Metalni Novac
"Die Reise nach Dalmatien u. Montenegro" von J.
G. Kohl
"Das Lied der schwarzen Berge" MONTENEGRO
Abenteuer, von Konsalik
"Jogoslawische Adria: Süddalmatien und
Montenegro", Touropa Urlaubsberater
"Adriatische Ufer
Montenegro-Apulien-Reiseführer", von Humbert Fink
"Montenegro" Reiseeinführung von Müllenmeister
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Reiseführer
Montenegro entdecken
Zwischen Adria und Schwarzen Bergen, Aufgezeichnet von
Marko Plesnik
312 Seiten, Trescher Verlag, Trescher-Reihe Reisen,
2., durchgesehene Auflage 2004, 12 Übersichtskarten, 92 Fotos,
broschiert, Format 12,5 x 21 cm, ISBN 3-89794-027-2
14.95 Euro / 26.90 SFrMontenegro weist eine große landschaftliche Vielfalt auf, die das Land zu
einem attraktiven Reiseziel macht. Dazu gehören neben der langen Adriaküste
die Bucht von Kotor, der Skutarisee und die Hochgebirge. Zudem finden sich
in allen Landesteilen traditionsreiche Orte mit reichem kulturellen Erbe.
Der vorliegende Reiseführer stellt das Land umfassend vor. Die
Beschreibung der Sehenswürdigkeiten, die reisepraktischen Hinweise und
das ausführliche Kapitel zu Land und Leuten machen ihn zu einem
wertvollen Begleiter.
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Montenegro
Reisen mit Insider-Tipps. Mit Reiseatlas
2006.
120 S. m. zahlr. farbigen Fotos u. Ktn. Mairdumont
Marco Polo
Einband: Kartoniert/Broschiert
Gewicht: 180 g, Abmessung: 19 cm
Best.-Nr.: 15078977
EAN: 9783829703437
ISBN: 3829703430
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Montenegro.
Crna Gora. Urlaubshandbuch. Das komplette Handbuch für
individuelles Reisen und Entdecken
von Werner
Lips
Reise Know-How Verlag Rump (Mai 2005)
Broschiert / Sprache Deutsch
Gewöhnlich
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Slowenien
/ Kroatien / Serbien-Montenegro
/
Bosnien-Herzegowina / Mazedonien 1 : 600 000. Autokarte
Freytag-Berndt U. Artaria (Februar 2005)
Landkarte / Sprache Englisch
Durchschnittliche
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Shell
Länderkarte. Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Serbien und Montenegro,
Mazedonien, Albanien. 1 : 750 000. Mit Ortsverzeichnis und Reiseführer
Adac (Januar 2005)
Landkarte / Sprache Deutsch
Gewöhnlich
versandfertig bei Amazon in 24 Stunden.
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Serbien
& Montenegro 1 : 400 000
Reise Know-How Verlag Rump
(September 2004)
Landkarte / Sprache Deutsch, Englisch
Gewöhnlich
versandfertig bei Amazon in 7 bis 13 Tagen.
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Sportbootkarten
Satz 08/2005.
Adria
2. Zadar - Dubrovnik - Ulcinj
Delius Klasing (April 2005)
Landkarte
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Falk
Länderkarte Slowenien / Kroatien / Bosnien-Herzegowina / Serbien
und Montenegro / Makedonien / Albanien 1:750 000
Falk Verlag, Ostfildern (Januar 2006)
Landkarte / Sprache Deutsch
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Geo
Saison Kreuzfahrten. Italien / Oderbruch / Damaskus / Montenegro /
Digitalkameras
Gruner + Jahr AG & Co. KG (Oktober 2005)
Broschiert / Sprache Deutsch
Gewöhnlich
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Montenegro,
1 DVD-Video
2005 Bavarian Video, DVD
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Reisewege,
DVD-Videos.
Montenegro,
1 DVD-Video
von Kleinschmidt, Nina
2005 TR Verlagsunion, DVD
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Weitere Informationen über den Link www.graff.de
www.amazon.de www.trescher.de
www.buecher.de
erhältlich
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Infos zu Montenegro
(aus: www.wikipedia.org)
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Republik Montenegro
Republika Crna Gora Република
Црна Гора
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Amtssprachen
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Serbisch
(eine Änderung zu Montenegrinisch (Crnogorski/Црногорски)
(reine Namensänderung) wird offiziell überlegt),
lokal auch Albanisch
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| Hauptstadt |
Podgorica
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| Staatsform |
Republik |
| Staatsoberhaupt |
Präsident Filip Vujanović
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| Regierungschef |
Premierminister Željko Šturanović
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| Fläche |
13812 km² |
| Einwohnerzahl |
630.548 (Quelle: CIA 2006,
Stand 2004) |
| Bevölkerungsdichte |
47 Einwohner pro km² |
| BIP/Einwohner |
2.252 Euro (2003) |
| Währung
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Euro (unilateral eingeführt,
nicht an der Europäischen Währungsunion beteiligt)
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| Nationalhymne
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Serbian-Latin
Oj svijetla majska zoro
Majko naša Crna Goro
Sinovi smo tvog stijenja
I čuvari tvog poštenja
Volimo vas, brda tvrda,
I stravične vaše klance
Koji nikad ne poznaše
Sramotnoga ropstva lance.
Dok lovćenskoj našoj misli
Naša sloga daje krila,
Biće gorda, biće slavna
Domovina naša mila.
Rijeka će naših vala,
Uskačući u dva mora,
Glas nositi okeanu,
Da je vječna Crna Gora.
|
Serbian-Cyrillic
Ој
свијетла
мајска
зоро
Мајко
наша Црна
Горо
Синови
смо твог
стијења
И чувари
твог
поштења
Волимо
вас, брда
тврда,
И
стравичне
ваше
кланце
Који
никад не
познаше
Срамотнога
ропства
ланце.
Док
ловћенској
нашој
мисли
Наша
слога даје
крила,
Биће
горда, биће
славна
Домовина
наша мила.
Ријека ће
наших вала,
Ускачући
у два мора,
Глас
носити
океану,
Да је
вјечна
Црна Гора.
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English
O, bright dawn of May
Our mother Montenegro
We are sons of your rocks
and keepers of your honesty
We love you, the rocky hills
And your awesome gorges
That never came to know
The chains of shameful slavery.
While our unity gives wings
to our Lovćen
cause
Proud shall be, celebrated will be Our dear homeland.
A river of our waves,
Jumping into two seas,
Will bear voice to the ocean,
That Montenegro is for eternity.
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Nationalfeiertag
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13. Juli (Unabhängigskeitsbetätigung
durch den Berliner Kongress 1878)
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| Zeitzone |
UTC + 1
http://www.weltzeit.de/zeitzonenkarte.php |
| Kfz-Kennzeichen |
MNE
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| Internet-TLD |
.me (bis 2007: .cg.yu |
| Telefonvorwahl |
+382 |
| Wo liegt Montenegro? |

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Montenegro (serb.
Crna Gora/Црна
Гора ['t͡sr̩naː
'ɡɔra]) ist ein Staat in Südosteuropa.
Der Staat hat gemeinsame Grenzen mit Kroatien,
Bosnien
und Herzegowina, Serbien
und Albanien,
im Südwesten des Landes bildet das Adriatische
Meer eine natürliche Grenze.
Der jüngste Staat der Welt wird mit seinen 620.000 Einwohnern
und einer Fläche von rund 14.000 km² zu den kleinen Staaten Europas
gezählt. Als Gebirgsland ist Montenegro vergleichsweise dünn
besiedelt. Die Hauptstadt des früheren Teilstaates von Jugoslawien
und Serbien
und Montenegro ist Podgorica.
Die
Republik Montenegro ist Mitglied der Vereinten
Nationen und Organisation
für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Es wird
der Beitritt zur Europäischen
Union und zur NATO
angestrebt.
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Name
Der montenegrinische Landesname Crna Gora bedeutet wörtlich
‚Schwarzes bewaldetes Gebirge‘ und bezieht sich auf das gebirgige
Land, was zum internationalen Namen Montenegro geführt hat. Montenegro
stammt nicht – wie häufig angenommen – aus dem Italienischen
(wo es Monte nero hieße), sondern aus dem Venezianischen.
Landesnatur
Montenegro ist ein im europäischen Vergleich relativ dünn besiedeltes
Gebirgsland in den Südost-Dinariden.
Es besitzt eine steil abfallende und durch Buchten (Bucht
von Kotor) gegliederte Küste am Mittelmeer
(Adria).
Insbesondere ist die karge Karstregion in Westmontenegro (Orjen,
Lovćen)
sehr dünn besiedelt. Hier bieten nur wenige Poljen
etwas landwirtschaftlich nutzbaren Boden (Grahovo,
Cetinje).
Gegen Norden finden sich die höchsten Erhebungen Montenegros und des
gesamten Dinarischen
Gebirges. Hier liegen die zentralen Hochgebirgsmassive, der Durmitor
mit dem höchsten Berg Montenegros, dem Bobotov
Kuk (2.522m), und das Prokletije-Massiv.
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Geschichte
Hauptartikel: Geschichte
Montenegros
Montenegro war vom Berliner
Kongress von 1878
bis 1918
ein eigenständiges Fürstentum (mit der Hauptstadt Cetinje),
seit 1910
Königreich, und wurde daraufhin in das Königreich
Jugoslawien eingegliedert. In der Sozialistischen
Bundesrepublik Jugoslawien war Montenegro von 1945
bis 1992
eine der Teilrepubliken. Montenegro war damals auch der erste
Staat, welcher mit Serbien in ein Bündnis trat. Bundesrepublik
Jugoslawien. Am 4.
Februar 2003
wurde aus der Bundesrepublik Jugoslawien die staatliche
Gemeinschaft Serbien
und Montenegro.
Am 21.
Mai 2006
wurde eine Volksabstimmung
über die Unabhängigkeit des Staates Montenegro abgehalten.
Mit einer knappen Mehrheit von 55,5 Prozent entschieden sich die
Wahlberechtigten für eine Loslösung von Serbien. Das waren nur
ein halber Prozentpunkt mehr, als die Europäische
Union zur Anerkennung gefordert hatte. Die Wahlbeteiligung lag
bei 86,3 Prozent. Der endgültige Zerfall Jugoslawiens wurde somit
besiegelt, da auch der letzte verbliebene Staatenbund zerfiel. Die
EU ließ durch den Außenbeauftragten Javier
Solana bekräftigen, dass das Ergebnis des Referendums vollständig
respektiert werden wird. Die formale Unabhängigkeitserklärung
durch das montenegrinische Parlament erfolgte in einer Feierstunde
am 3. Juni 2006.
Serbien ist alleiniger Rechtsnachfolger
der Union. Montenegro als der ehemalige Teilstaat, der aus der
Union ausgetreten ist, musste/muss daher sein diplomatisches Netz
und seine Mitgliedschaft in internationalen Organisationen erst
neu aufbauen. Als erstes Land hat Island
am 8.
Juni 2006
Montenegro anerkannt. Die Schweiz
und Russland
folgten kurz darauf. Einige Staaten, insbesondere die Mitglieder
der EU, hielten sich mit der Anerkennung Montenegros zurück, bis
die EU am 12.
Juni durch die Außenministerkonferenz Montenegro anerkannte.
Am 15.
Juni 2006 erfolgte schließlich die Anerkennung durch Serbien.
Die OSZE
nahm Montenegro am 21.
Juni 2006 auf. Am 28.
Juni 2006 wurde Montenegro als 192. Mitglied in die UNO
aufgenommen. Perspektivisch strebt Montenegro den Beitritt in NATO
und EU an.
Am
10.
September 2006 fanden die ersten Parlamentswahlen nach der
Unabhängigkeitserklärung statt, aus der das Regierungsbündnis
als eindeutiger Sieger hervorging (44 der insgesamt 80
Parlamentssitze). Auf die Oppositionsparteien entfielen: Serbische
Liste 12 Parlamentssitze, Listenverbindung aus SNP (Sozialistische
Volkspartei), NS (Volkspartei) und DSS (Demokratische Partei
Serbiens) 11 Parlamentssitze, Movement for Changes – Nebojsa
Medojevic 11 Sitze, Demokratischer Bund der Montenegriner und
Albanische Alternative verfügen über jeweils einen Sitz. Die
Wahlbeteiligung lag bei rund 70%.
|
Bevölkerung
Die Bevölkerung Montenegros besteht zu 43 Prozent aus Montenegrinern,
zu 32 Prozent aus Serben und zu ca. 17 Prozent aus Bosniaken,
slawischen Muslimen und Albanern. Die Frage, ob die Montenegriner
ein eigenes Volk oder ein Teil des serbischen
Volkes sind, ist in der Bevölkerung selbst umstritten.
Ebenso gibt es bei der größten Minderheit, den vor allem im
Norden des Landes (dem montenegrinischen Teil des Sandschak)
lebenden Bosniaken
und Slawischen
Muslimen unterschiedliche Präferenzen hinsichtlich der
Bezeichnung ihrer Nationalität.
Die zweitgrößte Minderheit bilden die Albaner,
die vor allem in den Gebieten längs der Grenze zu Albanien
und zum Kosovo
leben und in manchen Städten wie Ulcinj
die Bevölkerungsmehrheit bilden.
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Ethnische Verteilung nach Gemeinden
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Zusammensetzung der Bevölkerung nach
individueller Präferenz laut Ergebnis der Volkszählung von 2003
(Quelle: Bild:Popis01a.pdf
http://www.monstat.cg.yu/Popis.htm):
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| Die Amtssprache Montenegros
ist laut der aktuellen Verfassung aus dem Jahr 1992 die ijekavische
(westliche) Variante des Serbischen.
Sowohl das lateinische
als auch das kyrillische
Alphabet (vor allem im Norden) sind im Gebrauch.
Hinsichtlich des Namens der Sprache gibt es unter der Bevölkerung
ebenso wie hinsichtlich der Nationalitätenbezeichnung
unterschiedliche Meinungen. In der Volkszählung von 2003
gaben 62,49 Prozent der Bevölkerung Serbisch
und 21,96 Prozent Montenegrinisch
als ihre Muttersprache
an. Quelle: Bild:Knjiga3SVE.pdf
http://www.monstat.cg.yu/Popis.htm
Die
meisten Einwohner Montenegros gehören der orthodoxen Konfession
an, die jedoch in miteinander im Streit liegende Kirchen gespalten
ist. Auf der einen Seite stehen die zur Serbisch-orthodoxen
Kirche gehörigen Bistümer, auf der anderen die 1993
gegründete autokephale und international nicht anerkannte Kirche
Montenegros. Neben den Orthodoxen gibt es eine rund 12 Prozent
der Bevölkerung umfassende muslimische Minderheit und vor allem
in den Küstenstädten einige Tausend Katholiken.
Die Angehörigen verschiedener protestantischer Gemeinschaften zählen
jeweils weniger als 1.000 Mitglieder.
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Wirtschaft

Montenegrinische
Briefmarken von 2005
Zu den wichtigsten Bodenschätzen
zählen Bauxit,
Eisenerz
und Braunkohle,
in der Industrie
gehören die Tabak-
und Salzverarbeitung zu den bedeutenden Produktionszweigen. In der
Agrarwirtschaft
werden vor allem Gemüse, Getreide, Kartoffeln,
Tabak, Wein,
Zitrusfrüchte,
Oliven
und Feigen
angebaut. Außerdem spielt in Montenegro der Tourismus,
15 Prozent des BIPs
werden durch ihn erwirtschaftet, eine entscheidende Rolle, es ist
laut World
Travel & Tourism Council (WTTC) seit Jahren das
wachstumsstärkste Reiseland weltweit.
Im Jahr 1999 wurde als Währung die Deutsche Mark eingeführt.
Im Zuge der Umstellung der Deutschen Mark auf den Euro wird seit
2002 als Landeswährung der Euro
verwendet. Seit Ende 2005 werden erstmals wieder eigene Briefmarken
herausgegeben, die letzten gab es 1913.
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Eisenbahn
Durch Montenegro verläuft die für den Balkan wichtige Eisenbahn
von Belgrad
über Podgorica
nach Bar,
welches die wichtigste montenegrinische Hafenstadt ist. Es handelt sich um
eine eingleisige Strecke, welche durchgehend elektrifiziert und auch mit
dem albanischen Schienennetz verbunden ist. Sie wurde erst im Jahre 1976
durchgehend in Betrieb genommen und gilt als eine der spektakulärsten
Gebirgsbahnen dieser Welt (u.a. 256 Tunnel sowie mit 201 Meter Höhe die
zweithöchste Brücke Europas). Außerdem führen zwei weitere Strecken
von Podgorica aus nach Nikšić
bzw. über Shkodra
nach Tirana
(Albanien).
Flugverkehr
Im Land existieren zwei internationale Flughäfen, der Flughafen
Podgorica und der Flughafen
Tivat.
Straßenverkehr
2005 wurde mit dem 5,4 Kilometer langen Straßentunnel
"Sozina" (mautpflichtig) eine wichtige Verbindung zwischen dem
Hauptstadtflughafen und der südlichen Küstenregion um Bar
geschaffen, womit die Fahrzeit um etwa eine halbe Stunde reduziert wurde.
Von einer ähnlichen Situation kann neuerdings auch Tivats
Flughafen profitieren, zwei Projekte, die vor allem dem Tourismus
zu Gute kommen dürften. Des Weiteren ist eine Querung der Bucht
von Kotor geplant.
Kriminalität
Montenegro galt in den 1990er Jahren als Zentrum des internationalen
Zigarettenschmuggels. Die Opposition sieht in den Verwicklungen des
Ministerpräsidenten Ðukanović in den Schmuggel einen Grund für
dessen Unabhängigkeitskampagne[1].
Noch heute beschäftigen Montenegro zunehmend Schmuggel von Narkotika,
Zigaretten, Waffen, Menschen, gestohlene Fahrzeuge aus der EU und
unaufgeklärte Morde. Ein Beispiel hierfür ist der unaufgeklärte Mord an
Dusko Jovanovic, Chefredakteur der regierungskritischen Zeitung Dan, der
in der Nacht zum 24. auf den 25. Mai 2004 erschossen wurde. Die
Verhandlung gegen einen Hauptverdächtigen wurde Ende 2006 aus Mangel an
Beweisen ausgesetzt[2].
Politik
Mit Hinblick auf die Jugoslawienkriege
hat sich der damalige montenegrinische Präsident Milo
Đukanović mehrmals für die Teilnahme montenegrinischer
Soldaten am Krieg in Kroatien entschuldigt. Im Jahr 2005 wurden erste
Zahlungen als Entschädigung für Plünderungen und Verwüstungen in
Kroatien vereinbart. (siehe auch: Internationale
Konflikte der Nachfolgestaaten Jugoslawiens)
Bei den vorgezogenen Parlamentswahlen im Oktober 2002 ging das Bündnis
"Demokratische Liste für ein europäisches Montenegro", welches
von der regierenden Demokratischen Partei der Sozialisten Montenegros (DPS)
geleitet wurde, als Sieger hervor. Es erhielt knapp 48 Prozent der Stimmen
und damit die absolute Mehrheit der Sitze im Parlament.
Die Sozialistische Volkspartei (SNP), die sich für die Beibehaltung des
Staatsbündnisses mit Serbien aussprach, kam mit ihrem Bündnis
"Koalition für Veränderungen" auf gut 38 Prozent.
2002 bzw. 2003 kam es zwischen dem damaligen Premierminister Filip
Vujanović und dem Präsidenten Milo
Đukanović zu einem Ämtertausch.
Am 12. Juli 2004 beschloss die montenegrinische Regierung die Flagge
Montenegros mit einer traditionellen auszutauschen, sowie die neue
Staatshymne Oj
svijetla majska zoro. Der Text der neuen Hymne, der für
Kontroversen sorgt, stammt von Sekula
Drljević und wurde 1937
verfasst.
Spitzenpolitiker der regierenden Partei DPS plädierten seit langem für
die Unabhängigkeit Montenegros, was von Serbien und der Europäischen
Union abgelehnt wurde. Auf massiven Druck der EU kam im Jahre 2003
eine Einigung zustande, derzufolge Montenegro bis 2006 in einem gemeinsamen
Staatenbund mit Serbien verbleiben sollte, dann aber eine
Volksabstimmung über die Auflösung des Staatenbundes stattfinden könne.
Am 21.
Mai 2006
fand nun ein Referendum
über die staatliche Unabhängigkeit Montenegros statt. Darauf hatten sich
die Regierung und die Opposition nach längerem Streit geeinigt. Zuletzt
nahmen beide den Vorschlag der EU
an, der eine 55-Prozent-Mehrheit der Wahlbeteiligten bei einer
Wahlbeteiligung von mindestens 50 Prozent für eine Unabhängigkeit
erforderlich macht. Bei einer sehr hohen Wahlbeteiligung (86,3 Prozent)
wurde die notwendige 55-Prozent-Mehrheit mit einem Ergebnis von 55,5 %
knapp überschritten. Das letzte, im Jahr 1993
abgehaltene Referendum ging noch zugunsten eines Verbleibs bei Serbien
aus. Kroatien
und die UNO
gratulierten bereits am Tag nach der entscheidenenden Wahl Montenegro zur
Unabhängigkeit. Am 3.
Juni 2006
wurde diese durch die Unabhängigkeitserklärung des montenegrinischen
Parlaments vollzogen.[3]
Wahlbeobachter der OSZE bezeichneten die gesetzlichen Rahmenbedingungen
für den Ablauf des Referendums als "weitgehend übereinstimmend mit
internationalen Standards für Wahlvorgänge". Die Opposition bemängelte
jedoch, dass das Wahlrecht mit dem Hauptwohnsitz des potentiellen Wählers
verknüpft war, wodurch etwa 250.000 Montenegriner mit ständigem Wohnsitz
in Serbien vom Referendum ausgeschlossen waren, bei insgesamt lediglich
484.718 registrierten Wählern.
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Präsidenten der Republik Montenegro (Amtssitz in Cetinje)
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Premierminister von Montenegro
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